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Leichtathletik Lehrgang Wilgersdorf 2025

Eindrücke vom Lehrgang

Leichtathletiklehrgang vom 08. - 09.02.2025

 

Samstagmorgen 9:00 Uhr, nach und nach trudelten die Kinder/Jugendlichen voll freudiger Erwartung in der Jugendbildungsstätte (genannt Jubi) in Wilgersdorf ein. Dann ging es darum, wer sich mit wem ein Zimmer teilen möchte. Ich bin immer wieder überrascht wie reibungslos die Zimmerverteilung von statten geht und „fast alle“ Wünsche erfüllt werden können. Mit dem Beziehen der Zimmer mussten wir bis nach dem Mittagessen Geduld haben, aber auch das war kein Problem. Schnell verstauten wir unser Gepäck in dem uns zugeteilten Aufenthaltsraum und fanden uns auch schon kurze Zeit später in der Sporthalle ein. Nachdem die Kinder in 2 Gruppen („Jubigruppe,“ bis 10 Jahre und „Schlauchgruppe,“ ab 11 Jahren) aufgeteilt waren fing die Jubigruppe, während die Schlauchgruppe noch nach Siegen in die Jahnhalle fahren musste, auch schon ihre 1. Trainingseinheit mit einem Kennenlernspiel an.

Rasch verging mit diversen Sprungübungen (Übungseinheit Weitsprung) die Zeit und wir machten uns auf den Weg in den Speisesaal, wo ein leckeres Mittagessen auf uns wartete. Das Essen war sehr lecker! So war zumindest an meinem Tisch ein durchweg positives Feedback zu vernehmen.

Danach wurden Zimmer und Betten bezogen, wo die jüngeren Kinder hier und da noch Hilfe brauchten. Der eine oder andere drohte fast vollständig in seinem mitgebrachten Bettdeckenbezug zu verschwinden. 😊

Im Anschluss an die 2. Sporteinheit am Nachmittag und dem darauffolgenden Abendessen stand unser „Samstagabend Highlight“ auf dem Programm. Dieses Mal war Kricket und Klettern geplant. Leider musste Cricket kurzfristig ausfallen. Das brachte uns Trainer etwas in die Bredouille, die Frage: „Was machen wir anstelle von Cricket?“ beschäftigte uns von da an. Ich kann für mich nur sagen, ein kurzes Stoßgebet und Gottvertrauen ließ mich die Situation entspannt annehmen. Aus Cricket wurde schließlich Hockey, das Spielfeld war schnell improvisiert, die Schläger und Tore waren vor Ort. So erlebten wir einen gelungenen Abend mit viel Spaß und Einsatz seitens der Teilnehmer*innen, welchen wir mit einer wahren und beeindruckenden Geschichte aus dem Leben des Missionars Ian (Thailand) abschließen durften. Die Botschaft der Geschichte lautet: Gott ist da, er sieht uns und unsere Probleme. Er greift in unser Leben ein und tut heute noch Wunder, wenn wir ihn darum bitten und im Vertrauen glauben!

Nach einer recht ruhigen Nacht, ohne irgendwelche Komplikationen, starteten wir in den 2. Tag unseres Lehrganges. Satt und gestärkt trafen wir uns gegen 10 Uhr zur 3. und letzten sportlichen Einheit in der Sporthalle. Trotz Müdigkeit und dem einen oder anderen Wehwehchen (vielleicht auch Muskelkater 😉) das beklagt wurde, ist es immer wieder erstaunlich welche Energiereserven beim Abschlussspiel noch freigesetzt werden.

Selbst bei der abschließenden kleinen Andacht mit dem Thema: „Jesus liebt Kinder!“ zeigten die Kinder vollen Einsatz. Motiviert und fleißig notierten sie in kleinen Gruppen ihre Gedanken auf einem Stück Papier zur anschließenden Besprechung in der gesamten Gruppe. Gemeinsam kamen wir unter anderem zu folgendem Ergebnis: Es lohnt sich auch als Erwachsener in manchen Bereichen kindlich zu bleiben. Kinder sind unvoreingenommen, sie hinterfragen nicht alles und können dadurch Gottes Wort so annehmen wie es geschrieben steht. Sie leben im Vertrauen und Glauben ohne sich Sorgen um den nächsten Tag zu machen. 

Nicht umsonst lesen wir in Markus 10,14+15:

„Lasst die Kinder zu mir kommen. Hindert sie nicht daran! Denn das Reich Gottes gehört Menschen wie ihnen. Ich versichere euch: Wer nicht solchen Glauben hat wie sie, kommt nicht ins Reich Gottes.“

Abschließend möchte ich mich noch herzlich bei allen bedanken, die durch ihren Einsatz den jungen Athleten ein unvergessliches Wochenende beschert haben.

Zum Helfer*innenteam gehören: Christoph Mertens, Christoph Heinbach, Susanne Werner und Margret Lüke. Ein besonderes Dankeschön geht an Mathis und Jakob Loth, ohne die die Kletteraktion, welche mit Begeisterung und großer Ausdauer von den Kindern angenommen wurde, nicht möglich gewesen wäre. 😊